Landschaftsökologische Einheiten bilden ein in der Realität hoch komplexes Wirkungsgefüge von physiogenen, biotischen und anthropogenen Faktoren räumlich ab. Der Landschaftsökologische Atlas beinhaltet Darstellungen von land- und forstwirtschaftlich relevanten Geodaten im Maßstab 1:200 000. Er basiert auf einer Einteilung in Groß- und Teillandschaften, die als Grundkarte mit der Signatur K00 dargestellt werden kann. Die einzelnen Karten behandeln geomorphologische, hydrologische, klimatische und bodenkundliche Aspekte, die mit Hilfe vorgefertigter Legenden klassifiziert dargestellt werden können.
Bei der Standortsanalyse handelt es sich um ein kombiniertes Kartierverfahren, bei dem geomorphologische, klimatologische, bodenkundliche, vegetationskundliche und phänologische Faktoren mittels Feldmethoden, nicht zuletzt durch Bioindikation erhoben werden (u.a. Hangneigung, Wärme, Kaltluftgefährdung, Bodenart, Gründigkeit, Wasser-Luft-Haushalt der Böden, Potentielle Trophie).
Die Landschaftsökologischen Einheiten stammen aus dem an der Fachhochschule Nürtingen erarbeiteten Digitalen Landschaftsökologischen Atlas Baden-Württemberg im Maßstab 1:200.000.
Dargestellt werden:
855 Standortkomplexe, gegliedert in 83 Teillandschaften und 8 Großlandschaften
die Verbreitung feuchter, trockener und steiler Lagen als potenzielle Schwerpunkte für Schutz, Pflege und Entwicklung in den Agrarlandschaften Baden-Württembergs
sowie die vorrangigen landbaulichen Nutzungsmöglichkeiten mit charakteristischen Leitpflanzen (Feldfrüchte/ Obstarten).
Im Digitalen Landschaftsökologischen Atlas werden darüber hinaus umfangreiche Sachdaten auf insgesamt 37 Karten dargestellt.
Weiterführende Literatur zu diesem Thema:
Durwen, K.-J. & F.Weller (1994): Standort und Landschaftsplanung. Ökologische Standortkarten als Grundlage der Landschaftsplanung. 170 S., Ecomed, Landsberg
Durwen, K-J., F. Weller, Chr. Tilk, H. Beck, A. Beuttler & S. Klein (1996): Digitaler Landschaftsökologischer Atlas Baden-Württemberg. CD-ROM, FH Nürtingen.
Raumbezug
Lage der Geodaten (in WGS84)
| SW Länge/Breite | NO Länge/Breite | |
|---|---|---|
| Raumbezug des Datensatzes | 7.2°/47.4° | 10.7°/50° |
Höhe
| Minimum | Maximum | Maßeinheit | Vertikaldatum |
|---|---|---|---|
| 84.0 | 1495.0 | Meter | DE_DHHN92_NH |
| Erläuterung zum Raumbezug |
Baden-Württemberg |
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| Koordinatensystem |
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Nutzung
| Nutzungsbedingungen |
Es gelten die Bedingungen der Nutzungsvereinbarung für Daten des UIS "https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/umweltinformationssystem/nutzungsvereinbarung" |
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| Zugriffsbeschränkungen |
Zugang zu den Daten ist geschützt |
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Kontakt
Ansprechpartner
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LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg Abteilung 5 - Kompetenzzentrum Umweltinformatik RIPS-Metadaten UIS-Geodatenmanagement
Postfach 10 01 63
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Ansprechpartner
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LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg Abteilung 2 - Nachhaltigkeit und Naturschutz Flächenschutz
Postfach 10 01 63
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Vertrieb
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LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg Abteilung 5 - Kompetenzzentrum Umweltinformatik RIPS-Datenabgabe UIS-Geodatenmanagement
Postfach 10 01 63
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Fachinformationen
Informationen zum Datensatz
| Digitale Repräsentation |
Vektor |
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| Systemumgebung |
Naturschutzinformationssystem (NAIS) |
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| Fachliche Grundlage |
- |
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| Herstellungsprozess |
Landschaftsökologische Einheiten bilden ein in der Realität hoch komplexes Wirkungsgefüge von physiogenen, biotischen und anthropogenen Faktoren räumlich ab. Der Landschaftsökologische Atlas beinhaltet Darstellungen von land- und forstwirtschaftlich relevanten Geodaten im Maßstab 1:200 000. Er basiert auf einer Einteilung in Groß- und Teillandschaften, die als Grundkarte mit der Signatur K00 dargestellt werden kann. Die einzelnen Karten behandeln geomorphologische, hydrologische, klimatische und bodenkundliche Aspekte, die mit Hilfe vorgefertigter Legenden klassifiziert dargestellt werden können. Die Namen der zugehörigen Legenden leiten sich aus der Kennung ab (z.B. K00.avl für das Thema "Grundkarte"). Bei der Standortsanalyse handelt es sich um ein kombiniertes Kartierverfahren, bei dem geomorphologische, klimatologische, bodenkundliche, vegetationskundliche und phänologische Faktoren mittels Feldmethoden, nicht zuletzt durch Bioindikation erhoben werden. U.a. sind das Hangneigung, Wärme, Kaltluftgefährdung, Bodenart, Gründigkeit, Wasser-Luft-Haushalt der Böden, Potentielle Trophie ... |
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