Daten zu Unfällen beim Umgang mit und bei der Beförderung von wassergefährdenden Stoffen werden auf Grundlage des Umweltstatistikgesetzes (UStatG), zuletzt novelliert am 16.8.2005, erhoben (§ 9). Ein Unfall im Sinne dieser Erhebung liegt dann vor, wenn ein wassergefährdender Stoff (einschließlich Betriebsstoffe) bei der Beförderung oder aus Anlagen und deren Sicherheitseinrichtungen austritt und somit, zumindest in geringem Umfang, Unfallfolgen sowie anschließende Sofortmaßnahmen verursacht. Dabei erfüllt bereits jede mögliche Wassergefährdung eines Stoffes, der unkontrolliert aus dem Bereich einer Anlage oder im Verlauf einer Beförderung in die Umgebung freigesetzt wird, den Tatbestand eines Unfalles.
Mit der Erweiterung auf den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen sind seit 1996 neben Unfällen bei der Lagerung nun auch Unfälle beim Herstellen, Behandeln, Verwenden, Abfüllen und Umschlagen (einschließlich innerbetrieblicher Beförderung) wassergefährdender Stoffe Gegenstand der Erhebung. Schadensfälle im Zusammenhang mit Fahrzeugen (Pkw, Lkw, Silo- und Tankfahrzeuge, Schiffe, Eisenbahn und Luftfahrzeuge) sowie Zwischenfälle mit Rohrfernleitungen zählen zu den Unfällen bei der Beförderung solcher Stoffe. Die Ergebnisse sind wegen teilweise veränderter Merkmale nur eingeschränkt mit den vor 1996 durchgeführten Erhebungen vergleichbar.
Beschreibung
Aktualität des Datensatzes
| Erstellung |
11.07.2008 |
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| Status |
kontinuierliche Aktualisierung |
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| Pflege- und Aktualisierungsintervall |
kontinuierlich (benutzerdefiniert) |
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| Erläuterung zum Pflegeintervall |
Anlassbezogene Aktualisierung, jährlich, ab 1996. sonstige Hinweise: Als wassergefährdende Stoffe galten bis 31. Mai 1999 neben der "Verwaltungsvorschrift wassergefährdende Stoffe - VwVwS" zusätzlich alle von den Herstellern selbst als wassergefährdend eingestuften Stoffe sowie vorsorglich alle Stoffe und Zubereitungen, deren Wassergefährdungsklasse bisher nicht sicher bestimmt ist. Lebens- und Futtermittel werden grundsätzlich nicht eingestuft. |
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Raumbezug
Lage der Geodaten (in WGS84)
| SW Länge/Breite | NO Länge/Breite | |
|---|---|---|
| Raumbezug des Datensatzes | 7.2°/47.4° | 10.7°/50° |
Höhe
| Minimum | Maximum | Maßeinheit | Vertikaldatum |
|---|---|---|---|
| 84.0 | 1495.0 | Meter | DE_DHHN92_NH |
| Erläuterung zum Raumbezug |
Baden-Württemberg |
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| Koordinatensystem |
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Nutzung
| Nutzungsbedingungen |
Die Nutzungsbedingungen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg sind zu beachten, siehe https://www.statistik-bw.de/Service/AGB/. |
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Kontakt
Fachlicher Kontakt
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LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg Abteilung 5 - Umweltinformatik RIPS-Metadaten
Postfach 10 01 63
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Vertrieb
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Statistisches Landesamt Baden‑Württemberg Vertrieb
70158 Stuttgart
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Fachinformationen
Informationen zum Datensatz
| Digitale Repräsentation |
Text, Tabelle |
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Information zu den Sachattributen
| Bezeichnung | Beschreibung |
|---|---|
| Stadt- und Landkreis | |
| Unfall beim Umgang - wiedergewonnene Menge nach Wassergefährdungsklassen | In m³ je Wassergefährdungsklasse (WGK 0 bis 3 oder unbekannt) |
| Unfall unbekannten Hergangs - Zahl der Unfälle unbekannten Hergangs nach den Unfallfolgen | Verunreinigungen: des Bodens, der Kanalisation, der Kläranlage, eines Gewässers, einer Wasserversorgung |
| Unfall beim Umgang - wiedergewonnene Menge nach Art der betroffenen Anlage | In m³ je Anlagenart (siehe Zahl der Unfälle beim Umgang nach der Art der Anlage) |
| Unfall bei der Beförderung - Zahl der Unfälle insgesamt | |
| Unfall bei der Beförderung - Zahl der Unfälle bei der Beförderung nach dem betroffenen Gebiet | Wasserschutzgebiete, Überschwemmungsgebiete, sonstige schutzwürdige Gebiete, sonstige |
| Unfall bei der Beförderung - Zahl der Unfälle bei der Beförderung nach Art des Beförderungsmittels | Unfälle mit Straßenfahrzeugen, der Eisenbahn, Schiffen, Rohrfernleitungen, Luftfahrzeugen, ohne Angaben |
| Unfall bei der Beförderung - Zahl der Unfälle bei der Beförderung nach der Unfallursache | Materialursachen: Mängel an Behälter/Verpackung, an Armaturen, am Fahrzeug und der Sicherheitseinrichtung, sonstige Verhaltensursachen: Alleinunfall / Kollision, sonstiges Ursache, ungeklärt |
| Unfall bei der Beförderung - Zahl der Unfälle bei der Beförderung nach den Unfallfolgen | Verunreinigungen: des Bodens, eines Kanalnetzes bzw. Kläranlage, eines Oberflächengewässers, des Grundwassers, einer Wasserversorgung; Brand oder Explosion, sonstige oder ungeklärte Unfallfolgen |
| Unfall bei der Beförderung - bei Beförderungsunfall insgesamt freigesetzte Menge | In m³ |
| Unfall beim Umgang - Zahl der Unfälle insgesamt | |
| Unfall beim Umgang - Zahl der Unfälle beim Umgang nach dem betroffenem Gebiet | Wasserschutzgebiete, Überschwemmungsgebiete, sonstige schutzwürdige Gebiete, sonstige |
| Unfall beim Umgang - Zahl der Unfälle beim Umgang nach der Unfallursache | Materialursachen: Korrosion, Alterung, Versagen von Schutzeinrichtungen, sonstige Verhaltensursachen: Bedienfehler beim Befüllen, andere Bedienfehler, Montagefehler, mechanische Beschädigung oder Kollision, sonstige oder ungeklärte Ursache |
| Unfall beim Umgang - Zahl der Unfälle beim Umgang nach der Art der Anlage | Lageranlagen (gewerblich, nichtgewerblich), Anlagen zum Abfüllen, Umschlaganlagen, Anlagen zum Herstellen, Behandeln, Verwenden, innerbetriebliches Befördern: Rohr- und Verbindungsleitungen / sonstige Transportmittel, ohne Angabe zur Anlagenart |
| Unfall beim Umgang - mit Wasser gefährdenden Stoffen insgesamt freigesetzte Menge | Mengenangaben in Kubikmetern (m³) |
| Unfall beim Umgang - freigesetzte Menge nach Wassergefährdungsklassen | In m³ je Wassergefährdungsklasse (WGK 0 bis 3 oder unbekannt) |
| Unfall beim Umgang - freigesetzte Menge nach Art des Wasser gefährdenden Stoffes | Mineralölprodukte, sonstige Stoffe (in m³) |
| Unfall bei der Beförderung - freigesetzte Menge nach Wassergefährdungsklassen | In m³ je Wassergefährdungsklasse (WGK 0 bis 3 oder unbekannt) |
| Unfall bei der Beförderung - freigesetzte Menge nach Art des Wasser gefährdenden Stoffes | Mineralölprodukte, sonstige Stoffe (in m³) |
| Unfall bei der Beförderung - freigesetzte Menge nach Art des betroffenen Beförderungsmittel in m³ | In m³ nach Beförderungsmittel (siehe Zahl der Unfälle bei der Beförderung nach der Art des Beförderungsmittels) |
| Unfall bei der Beförderung - bei Beförderungsunfall insgesamt wiedergewonnene Menge | In m³ |
| Unfall bei der Beförderung - wiedergewonnene Menge nach Wassergefährdungsklassen | In m³ je Wassergefährdungsklasse (WGK 0 bis 3 oder unbekannt) |
| Unfall bei der Beförderung - wiedergewonnene Menge nach Art des Wasser gefährdenden Stoffes | Mineralölprodukte, sonstige Stoffe (in m³) |
| Unfall bei der Beförderung - wiedergewonnene Menge nach Art des betroffenen Beförderungsmittels | In m³ nach Beförderungsmittel (siehe Zahl der Unfälle bei der Beförderung nach der Art des Beförderungsmittels) |
| Unfall unbekannten Hergangs - Zahl der Unfälle insgesamt | Bei Unfällen unbekannten Hergangs handelt es sich um Schadensfälle, die keinem Verursacher zugeordnet werden konnten. Auch Schadstoffquelle, Unfallursache und freigesetzte Schadstoffmengen sind in diesen Fällen ungeklärt. |
| Unfall beim Umgang - freigesetzte Menge nach Art der betroffenen Anlage | In m³ je Anlagenart (siehe Zahl der Unfälle beim Umgang nach der Art der Anlage) |
| Unfall beim Umgang - mit Wasser gefährdenden Stoffen insgesamt wiedergewonnene Menge | In m³ |
| Unfall unbekannten Hergangs - Zahl der Unfälle unbek. Hergangs nach Art des Wasser gefährd. Stoffes | Unfälle mit Mineralölprodukten, mit sonstigen Stoffen |
| Unfall beim Umgang - wiedergewonnene Menge nach Art des Wasser gefährdenden Stoffes | Mineralölprodukte, sonstige Stoffe (in m³) |
| Systemumgebung |
Umweltinformationssystem Baden-Württemberg (UIS) |
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| Fachliche Grundlage |
- |
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| Herstellungsprozess |
Daten zu Unfällen beim Umgang mit und bei der Beförderung von wassergefährdenden Stoffen werden auf der Grundlage des Umweltstatistikgesetzes (UStatG), zuletzt novelliert am 16.8.2005, (§ 9). Ein Unfall im Sinne dieser Erhebung liegt dann vor, wenn ein wassergefährdender Stoff (einschließlich Betriebsstoffe) bei der Beförderung oder aus Anlagen und deren Sicherheitseinrichtungen austritt und somit, zumindest in geringem Umfang, Unfallfolgen sowie anschließende Sofortmaßnahmen verursacht. Dabei erfüllt bereits jede mögliche Wassergefährdung eines Stoffes, der unkontrolliert aus dem Bereich einer Anlage oder im Verlauf einer Beförderung in die Umgebung freigesetzt wird, den Tatbestand eines Unfalles. Mit der Erweiterung auf den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen sind seit 1996 neben Unfällen bei der Lagerung nun auch Unfälle beim Herstellen, Behandeln, Verwenden, Abfüllen und Umschlagen (einschließlich innerbetrieblicher Beförderung) wassergefährdender Stoffe Gegenstand der Erhebung. Schadensfälle im Zusammenhang mit Fahrzeugen (Pkw, Lkw, Silo- und Tankfahrzeuge, Schiffe, Eisenbahn und Luftfahrzeuge) sowie Zwischenfälle mit Rohrfernleitungen zählen zu den Unfällen bei der Beförderung solcher Stoffe. Die Ergebnisse sind wegen teilweise veränderter Merkmale nur eingeschränkt mit den vor 1996 durchgeführten Erhebungen vergleichbar. |
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Zusatzinformationen
| Herstellungszweck |
Die unteren Verwaltungsbehörden der Stadt- und Landkreise melden alle Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen quartalsweise über die Regierungspräsidien an das Statistische Landesamt. |
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| Sprache des Datensatzes |
Deutsch |
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| Bestellinformationen |
Gebühren: s. Statistisches Landesamt Baden‑Württemberg |
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Schlagworte
| ISO-Themenkategorien | Binnengewässer Umwelt Ver- und Entsorgung, Kommunikation |
| Suchbegriffe | Chemikalien Gewässerschutz Statistik Umweltschutz |
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