Die Veränderung der Vegetationshöhe zwischen 2014 und 2020 ergibt sich durch die Subtraktion von Oberflächenmodellen. Die Oberflächenmodelle sind ein Ergebnis der Verrechnung der Überlappungsbereiche von Stereo-Luftbildern. Der regelmäßige Vergleich der Veränderung der Vegetationshöhe ist eine extrem wertvolle Information für die Beurteilung der Walddynamik, insbesondere der natürlichen, von menschlicher Aktivität unbeeinflussten Waldentwicklung.
Die Klimaanalysekarte synthetisiert die wesentlichen Aussagen der Analyseergebnisse aus der landesweiten Klimaanalyse – im vorliegenden Fall die Modellausgabegrößen für die Nachtsituation – in einer Karte und präzisiert das Kaltluftprozessgeschehen mit zusätzlichen Legendeninhalten zu den Themenfeldern Überwärmung, Kaltluftentstehung und Kaltluftfluss.
Wo liegen im Land wichtige Kaltluftströme? In welchen Stadtvierteln wird es im Sommer besonders heiß? Und wie oft ist mit einer gesundheitlichen Belastung durch die erhöhten Temperaturen zu rechnen? Auf der Klimaanalyse des Landes basiert eine hochaufgelöste Planungshinweiskarte (50 x 50 m), die diese klimatischen Belastungs- und Ausgleichsräume identifiziert. Anhand der Ergebnisse können flächendeckende Informationen zu Hot Spots und schützenswerten Ausgleichsräumen gewonnen werden. Diese können der Landes-, Regional- und Stadtplanung als wichtige Hinweise für Handlungspotentiale oder zur Ausweisung von Flächen zur Siedlungs- bzw. Gewerbeentwicklung dienen.