Der Geodatensatz enthält flächenhafte geologische Objekte mit einer Mächtigkeit > 1 m über bekanntem geologischen Untergrund. Ein Großteil der Überlagerungsflächen wird durch Hangschuttflächen repräsentiert. Andere typische Überlagerungsflächen sind beispielsweise Terrassenschotter oder Blockschuttbildungen. Die Überlagerungsflächen werden mit den gleichen Attributen wie die geologischen Grundflächen beschrieben. Der Datensatz ist Teil der Geologischen Grundkarte (GK50), welche den aktuellen Kenntnisstand des geologischen Baus von Baden-Württemberg im mittleren Maßstabsbereich darstellt.
Die GK50 gliedert sich dabei in die Datenebenen der flächenhaften geologischen Einheiten von Locker- und Festgesteinen, der geologischen Überlagerungen jüngerer Sedimente, linienhafte geologische Einheiten (geologische Bänke), Tektonik (strukturgeologische Linien) sowie Erz- und Mineralgänge.
Geologische Einheiten (Linien): Gezeigt sind die Geologischen Einheiten, die als Überlagerungsflächen (Objektart 2200) im Projekt Integrierte Geowissenschaftliche Landesaufnahme (GeoLa) kartiert wurden.
Daten zu den "Erdbebenzonen und Geologischen Untergrundklassen" wurden 2005 vom LGRB im Auftrag des Innenministeriums Baden-Württemberg erstellt.
Die als Technische Baubestimmung bekannt gemachte Karte der Erdbebenzonen und geologischen Untergrundklassen für Baden-Württemberg 1:350 000 (1. Auflage 2005) ordnet Erdbebenzonen und geologischen Untergrundklassen Verwaltungsgebiete zu. Diese damit fixierte räumliche Zuordnung ändert sich nicht, wenn Verwaltungsgrenzen oder Gemarkungsnamen geändert werden oder sich die Zugehörigkeiten von Gemarkungen und Gemeinden ändern. Anwender der Daten müssen deshalb in Bezug auf die aktuelle Verwaltungskarte gegebenenfalls eine Rücktransformation auf den Stand 2000 vornehmen.
Der Geodatensatz enthält die an der Geländeoberfläche anstehenden Locker- und Festgesteine auf Basis einer landesweit gültigen Generallegende. Er ist Teil der Geologischen Grundkarte (GK50), welche den aktuellen Kenntnisstand des geologischen Baus von Baden-Württemberg im mittleren Maßstabsbereich darstellt.
Die GK50 gliedert sich dabei in die Datenebenen der flächenhaften geologischen Einheiten von Locker- und Festgesteinen, der geologischen Überlagerungen jüngerer Sedimente, linienhafte geologische Einheiten (geologische Bänke), Tektonik (strukturgeologische Linien) sowie Erz- und Mineralgänge.
Der Geodatensatz enthält die an der Geländeoberfläche anstehenden Locker- und Festgesteine auf Basis einer landesweit gültigen Generallegende, deren Ausbissgeometrie keine flächenhafte Darstellung ermöglicht und daher als landesweiter Liniendatensatz geführt wird. Inhaltlich handelt es sich überwiegend um geologische Bänke von landesweiter Bedeutung, die teilweise auch stratigraphische Grenzschichten zwischen zwei Flächeneinheiten bilden. Der Datensatz ist Teil der Geologischen Grundkarte (GK50), welche den aktuellen Kenntnisstand des geologischen Baus von Baden-Württemberg im mittleren Maßstabsbereich darstellt.
Die GK50 gliedert sich dabei in die Datenebenen der flächenhaften geologischen Einheiten von Locker- und Festgesteinen, der geologischen Überlagerungen jüngerer Sedimente, linienhafte geologische Einheiten (geologische Bänke), Tektonik (strukturgeologische Linien) sowie Erz- und Mineralgänge.
Grundwasserköperkulisse gemäß der Wasserrahmenrichtlinie der EU (WRRL) für die Beschreibung und Bewertung der chemischen und mengenmäßigen Belastungen und Auswirkungen und mit Blick auf die evtl. erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung des Zustands der Grundwasserkörper. Die Grundwasserkörper orientieren sich an den oberirdischen Flussgebietseinheiten und Bearbeitungsgebieten und an den Hydrogeologischen Einheiten und Teilräumen.
Der Darstellungsdienst der Ingenieurgeologischen Gefahrenhinweiskarte Baden-Württemberg (IGHK50) zeigt den aktuellen Datenbestand des Fachbereichs Ingenieurgeologie. Der Themenbereich gibt eine Übersicht über die geogenen Naturgefahren sowie über Baugrundprobleme und -gefahren in Baden-Württemberg. Die Themen Massenbewegungen (Rutschungen, Steinschlag bis Felssturz) sowie Verkarstungsstrukturen (z. B. Erdfälle, Dolinen i. w. S., Karstsenken) und Verkarstungsgefährdung basieren auf dem am LGRB verfügbaren Kartenmaterial, Informationen Dritter, dem digitalen Geländemodell sowie Grundlagendaten von LGRB- und EU-Projekten (ISONG, GeORG). Die Gefahrenhinweisflächen für jahreszeitliche Volumenänderungen, setzungs- und hebungsgefährdeten Baugrund sowie veränderlich feste Gesteine sind direkte Ableitungen aus der Geologischen Grundkarte (GK-BW). Über die Attributabfrage können z. T. zusätzliche Informationen abgerufen werden.
Die IGHK50 ist Teil des Projekts "Integrierte Geowissenschaftliche Landesaufnahme" (GeoLa), in dem fachübergreifend landesweite, geowissenschaftliche Daten im Maßstabsbereich 1: 50 000 erstellt werden. Das Projekt GeoLa gilt als wichtigste Aufgabe der geowissenschaftlichen Landesaufnahme des LGRB.
Die Ingenieurgeologische Gefahrenhinweiskarte stellt wichtige Informationen für Ministerien, Fachbehörden, Kreis- und Kommunalverwaltungen sowie Wirtschaftsunternehmen und Bürger zur Verfügung. Die Hinweisflächen dienen einer ersten Einschätzung der unterschiedlichen geogenen Naturgefahren sowie der Baugrundprobleme und -gefahren in Baden-Württemberg mit dem Ziel, Schäden durch vorausschauende Planung zu verhindern bzw. zu minimieren. Die IGHK50 ersetzt keine objektbezogenen geotechnischen Untersuchungen. Bereiche, die unmittelbar an die ausgewiesenen Flächen angrenzen, können ebenfalls betroffen sein. Intensität und Wahrscheinlichkeit eines möglichen Ereignisses können aus den Daten nicht abgeleitet werden. Lokale Gegebenheiten (z. B. Schutzmaßnahmen, Sanierungen, topografische Besonderheiten) sind nicht berücksichtigt.
Ein Gesteinskörper wird als hydrogeologische Einheit bezeichnet, wenn er aufgrund seiner Eigenschaften (Petrographie, Struktur, Textur) hydrogeologisch als homogen betrachtet werden kann. Die Abgrenzung erfolgt primär nach der Gebirgsdurchlässigkeit, zusätzlich werden die Art der Hohlräume, die Gesteinsbeschaffenheit und die Lagerungsverhältnisse berücksichtigt. Eine hydrogeologische Einheit kann bei Lockergesteinen aus einem oder einem Komplex mehrerer Sedimentationskörper bestehen, bei Festgesteinen aus einer einzelnen Schicht oder einer Abfolge von Schichten ähnlicher Gesteinsausbildung und ähnlichen Durchtrennungsgrades.
Der Geodatensatz enthält die flächenhafte Verbreitung der hydrogeologischen Deckschichten (geringer durchlässige, bindige, überwiegend quartäre, vereinzelt auch tertiäre Lockersedimente). Deckschichten sind hydrogeologische Einheiten oberhalb des ersten zusammenhängenden Grundwasserkörpers, die mit Ausnahme schwebenden Grundwassers in ihrer Gesamtheit kein nennenswertes Grundwasser enthalten. Sie liegen vollständig im Bereich der ungesättigten Zone. Ausgewiesen sind bis zu zwei übereinanderliegende Deckschichten. Im Alpenvorland wurden die Glazialsedimente nicht als Deckschichten eingestuft, außer in Bereichen mit überdeckten Schottergrundwasserleitern. Die Klassifizierung der Deckschichten beruht auf ihrer Durchlässigkeit (vgl. auch https://media.lgrb-bw.de/geoportal/docs/readme_dHK50.pdf).
Der Geodatensatz enthält die flächenhafte Verbreitung der hydrogeologischen Einheiten (einschließlich bindiger Deckschichten) an der Erdoberfläche. Eine hydrogeologische Einheit ist ein Gesteinskörper, der aufgrund seiner Petrographie, Textur oder Struktur im Rahmen einer festgelegten Bandbreite einheitliche hydrogeologische Eigenschaften aufweist. Die Bandbreite, innerhalb der ein Gesteinskörper als homogen betrachtet wird, ist in starkem Maße vom Bearbeitungs- und Darstellungsmaßstab abhängig (Ad-Hoc-AG Hydrogeologie).
Um ein Grundwasservorkommen technisch sinnvoll erschließen und nutzen zu können, muss es eine ausreichende Ergiebigkeit besitzen. Darunter versteht man einerseits die langfristige Ergiebigkeit, die dem Grundwasserdargebot im Einzugsgebiet der Fassung entspricht, andererseits die technische Ergiebigkeit, die zu einem überwiegenden Teil eine Eigenschaft der hydrogeologischen Einheit ist. Letztere wurde bei der Erstellung der Ergiebigkeitskarte vorrangig berücksichtigt.